SH0 + RL

Trash

Kurze Gedankengänge, unfertige Ideen, winziges Material. Unverwendet, unvollendet. Und niemals möglich, sie gänzlich verschwinden zu lassen. Denn gerade jene Kleinigkeiten sind es, die zeigen, dass wir nachdenken, dass wir glauben und niemals aufhören, die Dinge in Frage zu stellen. Ständig. Überall. Und an jedem einzelnen Tag.

 

In Teile zerbrochen,
Zersplittert und tot.
In der Mitte zerrissen.
Vom Blut noch ganz rot.
Von der Dunkelheit verschlungen.
Erdrückt vom Schmerz.
Tausendmal zerstört,
ist nach dir mein Herz.

-

Er hielt ihm die Klinge seines Schwertes an die Kehle.
Er schrie nie. Niemals benutzte er seine Arme als Ausdruck. Oder fing gar an zu Brüllen. Er hatte andere Methoden. Er brauchte nur seine Augen, die neonfarben wie das durchdringende Gleißen einer Elfenaura schimmerten und deren Farbe sich wie eine Leuchtschicht über den gesamten Augapfel zog, zu benutzen.
Und seine messerscharfe Klinge. Verliehen seinen Ahnen, weitergegeben von Generation zu Generation und nun in seinem Besitz. Es war eine Klinge, die genau seinem Wesen angepasst war - erbarmungslos, unberechenbar, böse.
Er starrte ihn an und flüsterte mit kaum hörbarer Stimme: „Verlierer kann ich nicht leiden. Und bei mir gibt es keine zweiten Chancen.“
Sein Gesicht verzog sich zu einem Grinsen und blitzschnell schnitt er ihm die Kehle durch. Blut spritzte auf seine Finger. Er drehte sich zu seinen Gefolgsleuten um, und während er das Blut von seiner Hand leckte, sagte er leise: „Nehmt euch in Acht vor Fehlern.“ Mit kaltem Blick wandte er sich um und verließ eilends den Raum.

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